Von Carstein-Armee (2249 Punkte)

venividirici 11 Oktober, 2009 13:06 Armee der Woche Permalink Trackbacks (0)

Vampirfürst (zusätzliche Magiestufe, Meister der schwarzen Künste, Dunkler Akolyth, Herrscher der Toten, Schwert der Macht, Leichenkürass, Schädelstab) - 445 Punkte

Fluchfürst (Zweihandwaffe, schwere Rüstung, verzauberter Schild, Armeestandarte, Verfluchtes Buch) - 145 Punkte

Fluchfürst (Schwarze Axt des Krell, schwere Rüstung, Schild) - 125 Punkte

Fluchfürst (Schwert der Könige, schwere Rüstung, Schild, Blutjuwel) - 125 Punkte

34 Skelette (leichte Rüstungen, Schilde, Skelettchampion, Musiker, Standartenträger, Kriegsbanner) - 317 Punkte

34 Skelette (leichte Rüstungen, Schilde, Skelettchampion, Musiker, Standartenträger, Banner der ewigen Albträume) - 317 Punkte

34 Skelette (leichte Rüstungen, Schilde, Skelettchampion, Musiker, Standartenträger) - 292 Punkte

34 Verfluchte (schwere Rüstungen, Schilde, Seneschall, Musiker, Standartenträger, Banner der Hügelgräber) - 483 Punkte

 

Eine stilvolle und zugleich furchteinflößende Armee, die sich nebenbei an die gängigsten Beschränkungen hält und somit auf vielen Turnieren unverändert antreten kann. Zwar gibt es recht wenige Einheiten, aber diese halten lange durch und gewinnen irgendwann vielleicht auch aus eigener Kraft mal einen Nahkampf. Wenn der Armeestandartenträger in der Skeletteinheit ohne magische Standarte steht, dann besitzt jeder Skelettblock einen passiven Bonus von 5 oder gar 6, sofern sie in der Überzahl sind (was häufig der Fall sein sollte). Die insgesamt 8 Energiewürfel lassen sich wunderbar einzeln würfeln, um Nehek zu sprechen (er gelingt zwar trotz Bonus von +2 nur auf 3+, aber jeder geglückte Spruch hat eine Komplexität von 5 bis 8 und ist somit nur schwer mit einem Würfel zu bannen). Lediglich das Bannen ist mit 4 Würfeln etwas schwierig, aber zumindest lassen sich Verluste leicht wieder auffüllen.

Wenn die Fluchfürsten in den Skeletten stehen, ist der Verlust des Generals zwar nicht so schlimm für den Rest der Armee, aber natürlich sollte man dies dennoch tunlichst vermeiden, da die gesamte Magiefähigkeit in diesem einen Modell steckt.

Inspiriert wurde ich zu dieser Armee durch den Gedanken, dass Vampire sehr selbstsüchtige, stolze Wesen sind und es somit glaubwürdig erscheint, nur einen davon in der Armee zu haben. Durch die Beschränkung auf Skelette und Verfluchte (Drakenhofgarde) wird das Carsteinthema unterstrichen.

 

Anmerkungen:

-Die Fluchfürsten stehen in den Sklettblöcken, während der Vampirfürst die Verfluchten begleitet

 

Statistik:

Modelle gesamt: 140

Einheitenstärke gesamt: 140

Energiewürfel: 8

Bannwürfel: 4

 


Armeebuch Untote (4. Edition)

venividirici 06 Oktober, 2009 10:22 Retro-Ecke Permalink Trackbacks (0)

Seite an Seite schlurfen Mumien und Verfluchte auf den vor Schrecken erstarrten Feind zu, während das Schädelkatapult ihnen Unterstützungsfeuer liefert. Entsetzliche Gespenster lenken von den hoch kreisenden Todesgeiern ab. Mitten im Zentrum der untoten Schlachtreihe streiten ein Vampirgraf und ein Mumiengruftkönig darüber, welches Regiment sich der Lindwurm nun vornehmen soll. Nagashs imposante Gestalt schreitet währenddessen mit schnellem Schritt in Richtung der Lebenden vor ihm.

So oder ähnlich sahen die untoten Armeen aus, die zu Beginn der vierten Warhammer-Edition die Schlachtfelder in Schrecken versetzten.

Tatsächlich waren die Untoten zu diesem Zeitpunkt ein zusammengewürfelter Haufen gängiger Klischees, faszinierend kitschig und doch irgendwie gesichtslos. Es gab keine Trennung zwischen den vampirischen und khemrianischen Grundmotiven, so dass irgendwie alles zur Verfügung stand, was das Herz eines jeden Nachwuchsnekromanten erfreuen konnte. Es gab unter anderem Skelette in allen Varianten (Infanterie, Kavallerie, Streitwägen), Ghoule (damals tatsächlich noch in dieser Schreibweise), Geister und die berüchtigten Regimenter aus Mumien, deren Profil heute selbst Helden Probleme bereiten könnte. Auch die Charaktermodelle sahen ähnlich zusammengewürfelt aus: ein Vampirfürst konnte seinen Willen durchaus von Mumiengruftkönigen in die Tat umsetzen lassen, während Gespenster und Verfluchte sowohl in Einheiten als auch in Fom von Champions (damals noch eher Charaktermodelle als Teil einer Einheit) auftraten. Die vielleicht skurrilste Auswahl dieser Zeit war jedoch das Schädelkatapult, welches optisch eher einem niedlichen kleinen Wachhund glich als einer zerstörerischen Kriegsmaschine.

Die Linie der kitschigen Schreckenshorde setzte sich auch bei der Bemalung fort: Giftgrüne und südseefruchtgelbe Ghoule erinnerten eher an "Monster In My Pockets" als an Games Workshop, während eine Einheit Gespenster das gesamte Farbspektrum eines Regenbogens nach einem heftigen Schauer annahm. Tatsächlich war im gesamten Armeebuch praktisch kein Modell zu finden, das nicht irgendwo über ein knalliges Rot verfügte (etwas fragwürdig bei einer solch blutleeren Horde).

Umso faszinierender waren dafür allerdings die besonderen (damals noch spezielle) Charaktermodelle, allen voran natürlich Nagash höchstselbst. Und mal ehrlich: Wer wollte nicht schon immer mal den Großen Nekromanten in die Schlacht führen? 10 Gespenster mit rein und man hatte eine legitime Armee von 1500 Punkten. Das Duo Heinrich Kemmler und Krell hatte ebenfalls durchaus seinen Reiz, genau wie Arkhan der Schwarze auf seinem von Manticorflügeln getragenen Streitwagen. Auch einige (spielbare) Persönlichkeiten der heutigen Zeit trafen sich in diesem antiquierten Armeebuch, nebst Settra das Carstein-Trio (Vlad, Isabella und Manfred).

Bezeichnend für dieses Armeebuch war der Hintergrund, der (wie damals üblich) sehr ausführlich und auch heute noch unglaublich interessant war beziehungsweise ist. Kaum ein anderes Volk konnte mit dieser Faszination mithalten.

 

Wer immer also die Chance erhält, dieses 112 Seiten starke Armeebuch in die Hände zu bekommen, sollte sie nutzen und sich im Licht fast abgebrannter Kerzen dem gothisch-nehekarischen Kitsch der Vampir-Mumien-Gespenster-Kaiserdrache-Armee hingeben.


Imperiale Sigmarkultarmee (2250 Punkte)

venividirici 06 Oktober, 2009 10:20 Armee der Woche Permalink Trackbacks (0)

Erzlektor des Sigmar (Helsturms Streitkolben, schwere Rüstung, Schild, Jadeamulett) - 234 Punkte

Sigmarpriester (Zweihandwaffe, schwere Rüstung, Schild, Leichentuch des Magnus) - 150 Punkte

Sigmarpriester (zusätzliche Handwaffe, schwere Rüstung, Schild, Stab der Befehlsgewalt) - 150 Punkte

Sigmarpriester (Hammer der Rechtschaffenen, schwere Rüstung, Schild, Ikone des Magnus) - 146 Punkte

29 Freischärler (Feldwaibel, Musiker, Standartenträger) - 165 Punkte

29 Freischärler (Feldwaibel, Musiker, Standartenträger) - 165 Punkte

29 Freischärler (Feldwaibel, Musiker, Standartenträger) - 165 Punkte

29 Freischärler (Feldwaibel, Musiker, Standartenträger) - 165 Punkte

30 Flagellanten (Untergangsprophet) - 310 Punkte

30 Flagellanten (Untergangsprophet) - 310 Punkte

30 Flagellanten (Untergangsprophet) - 310 Punkte

 

Dem geschulten Auge fällt natürlich sofort auf, dass es dieser Armee an wirklich schlagkräftigen Einheiten und an Rüstungen mangelt. Da sich allerdings das Thema "angestachelter Mob von Sigmarfanatikern" durch die gesamte Armee ziehen soll, wären disziplinierte und gut gerüstete Staatstruppen fehl am Platze.

Mit drei (vier, wenn man den Sigmarpriester mit dem Stab der Befehlsgewalt hinzurechnet) sehr zuverlässigen Blockern hat man im Gegenzug allerdings genügend Möglichkeiten, um den Gegner durch Flankenangriffe und die schiere Masse, gepaart mit einer Menge Attacken, in die Flucht zu schlagen. Auch die Tatsache, dass viele Trefferwürfe wiederholbar sind (Hass durch die Priester bzw. die Selbstgeißelung), macht diese Armee zu einer Streitmacht, die gerne mal unterschätzt wird.

Da der Gegner wohl in erster Linie die Freischärler angreifen wird, können die Flagellanten wunderbar in die Flanke fallen (diverse Wortspiele im Stile von "Flankellanten" verkneife ich mir an dieser Stelle ^^). Man muss nur aufpassen, dass die Freischärler auch stehen bleiben. Dafür kann neben dem Stab der Befehlsgewalt auch das Gebet "Unbändige Rechtschaffenheit" sorgen. Hierbei sollte jedoch beachtet werden, dass der Gegner dieses Gebet durchaus auch in seiner eigenen Magiephase (also kurz vor der Nahkampfphase) bannen kann.

Das wohl größte Problem dieser Armee sind sehr kampfstarke Charaktermodelle und Einheiten, da diese oftmals auch über einen Schutz verfügen, der vom Großteil der Sigmararmee nicht bzw. kaum zu knacken ist. Einzig der Erzlektor kann solche Modelle angehen, allerdings kann auch er nicht überall gleichzeitig sein.

Was diese Armee für mich so interessant macht, ist das wirklich sehr starke Thema, gepaart mit dem demoralisierenden Anblick von sieben Regimentern a dreißig Mann, die potentiell alle unerschütterlich sein können.

 

Anmerkungen:

-Die dritte Flagellanteneinheit gilt nicht als selten, sondern als Kern (siehe Eintrag Flagellanten)

-Die magischen Gegenstände sind in erster Linie nach dem Hintergrund ausgewählt worden, nicht nach deren Effektivität

 

Statistik:

Modelle gesamt: 210

Einheitenstärke gesamt: 210

Energiewürfel: 2 im Pool (nur zum Bannen nutzbar)

Bannwürfel: 7



Toller Start...

venividirici 06 Oktober, 2009 10:19 Allgemein Permalink Trackbacks (0)

Mein junges Bloggerleben blickt auf einen schwierigen und frustrierenden Start zurück...

Soeben habe ich auf einer anderen Blogplattform einen wirklich langen Text geschrieben, in dem ich mich in sehr ausführlicher Weise vorgestellt habe. Beim Abschicken dieses Textes landete ich dann allerdings wieder auf der Startseite, weil ich zwischenzeitlich ausgeloggt wurde. Ich bin deswegen wirklich angepisst (sorry, aber ich muss es so sagen), da der gesamte Text ohne Chance auf Rettung verloren ist. Ich werde natürlich eine Neufassung nachreichen, aber nicht mehr heute (ich wäre zu frustriert, um diesen Text erneut in guter Qualität abzuliefern). Stattdessen werde ich mit dem ersten Artikel in der Kategorie "Armee der Woche" beginnen, da ich dort noch genügend Motivation habe. Viel Spaß in meinem Blog!

 

PS: Ein weiteres Problem bestand darin, dass der Blog anderswo nicht mit Mozilla einsehbar gewesen ist, also musste ich erneut umziehen. Technik...

(deswegen auch das selbe Datum und die nahezu gleichen Uhrzeiten der ersten drei Artikel)



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